Abstract: Der Talk gibt eine schnelle Einführung
in die Möglichkeiten des WMI zur Verwaltung von Windows
und Samba-Systemen mittels DBI.
Perl wird viel zur Administration von Computern eingesetzt und
steht spätestens durch ActiveState auch auf Windows-Rechnern zur
Verwaltung von diesen zur Verfügung. Das WMI bietet komfortablen
Zugriff auf Windows Systeminformationen, sowohl lokal als auch
über das Netzwerk. Mit dem WMI hat man Zugriff
sowohl auf statische Daten wie vorhandene Hardware,
Druckereinstellungen und Netzwerkverbindungen, als auch auf
dynamische Daten wie aktuell laufende Programme, deren CPU Zeit,
aktuell sichtbare Funknetzwerke. Weitherhin stellt das WMI
auch Benachrichtigungen für Ereignisse zur Verfügung, wie das
Starten eines Programms, das Einlegen eines Datenträgers
oder das Sichtbarwerden eines Funknetzwerks.
Das WMI hat eine eigene Abfragesprache, die Windows Query Language
(WQL).
WQL ist eine Abfragesprache mit einigen Ähnlichkeiten zu SQL,
aber einer anderen Nomenklatur und Erweiterungen, um die
Ereignisse und Pollintervalle sinnvoll abzubilden.
Diese WMI-Funktionalität kapsele ich in zwei Schichten, einmal
mit Win32::WMI, einer dünnen Schicht über dem WMI, und andererseits
mit DBD::WMI, welches die etablierten Methoden des DBI auch
für das WMI verwendet.
Als Anwendung präsentiere ich ein Programm für mein Notebook,
das automatisch Bilder von eingelegten Speicherkarten sammelt
und diese dann auf einen Server hochlädt, sobald eine
Netzwerkverbindung dorthin sichtbar/verfügbar wird.
Der Vortrag ist auf 20 Minuten ausgelegt. Eine erste Version
des Vortrags habe ich auf dem Frankfurter Perl Workshop gehalten.