Abstract: Vor langer langer Zeit hatte Perl mal richtige Threads. Weil diese aber
nicht sehr stabil liefen, wurde dieser Thread-Support in Perl 5.6 durch
die Windows-Prozess-Emulation ersetzt.
Das Ergebnis unter Unix ist disaströs: fast alle Distributionen bauen
ihr perl mit Thread-support, was alle diese perls zwischen 20 und
mehreren hundert Prozent langsamer macht, ohne jedoch wirklich Threads
zu implementieren: stattdessen werden mit einem Riesenaufwand Prozesse
emuliert, etwas, daß jeder Unix-Kernel viel effizienter mit
Hardware-Unterstützung macht.
In diesem Vortrag möchte ich die sehr kurz die Geschichte und die
Problematik erläutern, und einen Weg aus dem Dilemma weisen, der noch
dazu effizienter ist.
Es lebe der Perl-Interpreter ohne eingebaute Windows-Emulation!
Mit etwas mehr Zeit könnte ich auch Performance-Gedanken zu Threads
grundsätzlich, mit Ausblick auf andere Sprachen wie python, erlang,
ruby oder prinzipielle philosophische zzukuntfsgedanken über
parallelisierung generell anbringen. Leider wird mir dnan für alle
vortrage die zeit fehlen.