Abstract: Web-Services mit XMLRPC und SOAP sind inzwischen allgegenwärtig - von
Wikis wie TWiki über Kollaborationsumbegungen wie Trac, bis hin zu
amazon, Google und ebay: Nahezu jede Web-basierte Anwendung bietet
inzwischen Web-Service Schnittstellen an.
Im Vergleich der vorhandenen Toolkits mit anderen Sprachen schneidet
Perl dabei nicht besonders gut ab: Keith Brown's SOAP wird seit 2000
nicht mehr gepflegt, Pavel Kulchenko's SOAP::Lite setzt auf die
inzwischen kaum noch verbreitete RPC-Variante und neuere Module wie
Mark Overmeer's XML::Compiled::WSDL oder SOAP::WSDL haben hohe
Anforderungen an Perl-Version oder installierte Module und
unterstützen (noch) nicht den gesamten Umfang der SOAP- und
WSDL-Spezifikationen.
Die folgenden Perl-Module werden vorgestellt und verglichen:
- SOAP
- SOAP::Lite
- XML::Compile::SOAP/XML::Compile::WSDL (Nur kurz, Mark Overmeer hat
XML::Compile bereits mehrfach vorgestellt)
- SOAP::WSDL
Dabei liegt werden die folgenden Aspekte beleuchtet:
- Welche Seife passt zu mir? (Welches Toolkit für welchen
Einsatzzweck)?
- Portabilität (Unterstützte Perl-Versionen, Betriebssysteme,
Voraussetzungen)
- Ressourcenverbrauch und Performance
- Funktionsumfang (SOAP, WSDL)
- Implementierung des Code-Generator (SOAP::Lite, XML::Compile und
SOAP::WSDL können Interfaces für SOAP-Webservices aus
WSDL-Definitionen erzeugen).
- Erweiterbarkeit
SOAP und Web-Services sind ein Weg in die Zukunft - Perl darf diesen
Weg nicht verpassen !