Hinweise für Autoren

Dein Beitrag: Technische Details

Aus den Beiträgen der einzelnen Workshopsprecher wollen wir wieder einen Tagungsband und eine CD zusammenstellen. Eine klare Struktur hilft uns dabei.

Überblick

Jeder Sprecher sollte

in separaten Dateien liefern. Schlüsselbegriffe können in diesen Texten direkt markiert oder in Form einer

beigelegt werden.

Darüber hinaus seid Ihr herzlich eingeladen, Eure CD-Einträge durch

aufzuwerten.

Inhalte

Bio

Beschreibt Euch kurz in eigenen Worten und dem Stil Eurer Wahl.

Abstract

Eine Kurzbeschreibung Eures Beitrags. "Kurz" ist hier nicht ganz so streng auszulegen - der Leser soll ja Appetit bekommen, auch mal durch Eure Unterlagen zu schmökern.

Im allgemeinen sollte sich der Text eignen, mit dem Ihr den Beitrag eingereicht habt.

Artikel

Der Artikel für den Tagungsband, unsere gedruckten Workshopmaterialien. Er wird auch auf der CD zu finden sein.

Schlüsselbegriffe und Indexliste

Einen sinnvollen Index können wir nur zusammenstellen, wenn die Beiträge von den Autoren selbst stammen - denn die wissen am besten, wovon sie sprechen. Die CD wird auf jeden Fall einen Index enthalten, eventuell trifft das auch auf den Tagungsband zu. Auf der CD werden die Indexbegriffe darüber hinaus auch zur Vernetzung der Beiträge verwendet.

Also: Schlüsselbegriffe bitte unbedingt markieren. Wie, wird formatabhängig in den bereitgestellten Paketen beschrieben.

Begriffe, die im Text nicht direkt vorkommen, kann man auch in einer Indexliste beilegen.

Goodies

Die CD bietet Raum für Eure Ergänzungen - alles, womit Ihr den Lesern über den Text von Abstract und Artikel hinaus Euer Thema näherbringen wollt. Hier könnt Ihr Euch auf eigene Weise präsentieren. Slides, Handouts, Beispiele, Module, Scripts, Betas, Bilder, Animationen, Videos, eine eigene "Site" auf der CD ... alles es ist erlaubt (bei sehr großen Dateien sollten wir uns kurz abstimmen).

Formate

Für Abstracts und Bio's akzeptieren wir PerlPoint, POD und Plaintext.

Für Artikel akzeptieren wir die Formate PerlPoint, POD und LaTeX.

Ziel ist es, den Tagungsband des Workshops "aus einem Guß" herzustellen. Das Tagungsband-Team wird seine Energien vorrangig in die Unterstützung der Autoren bei der Erstellung korrekter Beiträge investieren.

Es gibt für jedes der drei Formate (PerlPoint, POD, LaTeX) eine eigene komplette Beispiel-Umgebung, die unsere Tagungsband-Produktion simuliert. Diese enthält ein minimalistisches Rahmendokument und einen Beispielartikel im jeweiligen Format (PerlPoint, POD, LaTeX).

Der Beispielartikel sollte als Grundlage für eigene Beiträge verwendet werden. Der Beispielartikel selbst plus eine README und eine HOWTO versuchen, alles zu erklären und den Einstieg leicht zu machen.

PerlPoint

Ein einfach zu erlernendes Format mit vielen Möglichkeiten für den Fortgeschrittenen. Das Basisformat könnte mit POD oder einigen Wikis verglichen werden.

Die komplette PerlPoint/LaTeX-Umgebung, die unsere Tagungsband-Produktion simuliert, könnt ihr HIER herunterladen. Zum Einstieg bitte die README lesen.

POD

Das bekannte Perl-Doku-Format.

Die komplette POD/LaTeX-Umgebung, die unsere Tagungsband-Produktion simuliert, könnt ihr HIER herunterladen. Zum Einstieg bitte die README lesen.

LaTeX

Das bekannte Satz-Format. Wir verwenden KOMA-Script und eine Auswahl von typischen LaTeX-Paketen. Diese findet ihr in der Datei "perlws.sty".

Die komplette LaTeX-Umgebung, die unsere Tagungsband-Produktion simuliert, könnt ihr HIER herunterladen. Zum Einstieg bitte die README lesen.

HTML, Text, TeX und andere

HTML, Text und rohes TeX können wir wegen der der potentiellen Vieldeutigkeit nicht mehr akzeptieren.

Bitte verwendet eine der Beispieldistributionen für PerlPoint, POD oder LaTeX. Bei Problemen jeglicher Art bietet unser freundliches Tagungsband-Team gerne Unterstützung.

Indexlisten

Indexlisten sind ein Sonderfall: sie haben natürlich reine Textform. Jeder Begriff steht hier in einer eigenen Zeile. Leerzeilen sind erlaubt. Kommentarzeilen beginnen mit "#".

# ein Beispiel
XML
SOAP und XML-RPC

# ach ja:
XSLT
				

Goodies

Die Formate stehen Euch frei. Ideal wäre eine HTML-Einstiegsseite index.html. Ohne eine solche Seite setzen wir einfach einen Link auf das Goodies-Verzeichnis.

Hinweis: Ist die Datei index.html vorhanden, wird als Einstiegspunkt nur der Link darauf zu sehen sein, alle anderen Goodies sollte man dann also von dort aus erreichen können!

Hinweis: Wir bearbeiten Goodies nicht nach!

Vorhandenes Material in anderen Formaten

Falls Ihr auf vorhandenes Material in anderen Formaten zurückgreifen wollt, ist das selbstverständlich möglich. Bitte sprecht uns darauf an.

Hinweise zur Anmeldung

Muss ich mich auch anmelden?
Ja, in jedem Fall, auch als Vortragender und auch bei evtl. kostenfreier Teilnahme bitte anmelden
Muss ich mich fuer alle Tage anmelden?
Das wäre wünschenswert. Solltest Du nicht an dem von uns angegebenen Zeitpunkt im Programm Zeit haben, teile uns das bitte möglichst umgehend mit!
Muss ich den Tagungsbeitrag auch bezahlen?
Ja.
Wenn Du einen eingeladenen Vortrag hältst, mußt Du allerdings die Teilnahmegebühr nicht bezahlen.
Die Anmeldung zur Abendveranstaltung ist optional, kostet dann aber für alle.

Allgemeine Hinweise für Vortragende

Übe zuhause (Probevortrag!).

Wir haben ein sehr enges Zeitlimit. Bitte halte Dich an die vorgegebenen Zeiten, versuche aber auch nicht, zu viel in einen Kurzbeitrag zu quetschen.

Sei möglichst schon 30 Minuten vor dem Vortrag da für eine kurze Vorbesprechung und eventuell Aufbau.

Schließlich Henry Spencers Empfehlungen, die Norbert Grüner eigens übersetzt hat:

Subject: Thoughts for paper presenters (latest revision) by Henry Spencer

         ins Deutsche übersetzt von Norbert Grüner

In der fortwährenden Bemühung Usenix-Beiträge noch anhörenswerter zu
gestalten :-), hier einige Überlegungen für die Vortragenden,
insbesondere für die Neulinge... (Dies ist meine Meinung als
langjähriger Teilnehmer und zwischendurch Vortragender und spiegelt
nicht notwendigerweise die Meinung von Usenix oder irgend jemand
anders wider.

Geh Deinen Vortrag mindestens einmal vorher durch, dann weißt Du, wie
lange er dauern wird.  Wahrscheinlich muß er gekürzt werden.  Meine
Vorträge müssen gewöhnlich mindestens um den Faktor zwei gekürzt
werden.  Es ist weitaus besser, dies im Vorfeld zu erledigen, als zu
improvisieren, wenn Du feststellst, daß Du nur noch 5 Minuten
Vortragszeit hast.  Vergiß nicht, am Ende Zeit für Fragen zu lassen.

Ein Übungsvortrag vor dem Spiegel kann ernüchternd sein.  Murmeln,
Deine Aufzeichnungen ansprechen, etc. kann erfolgreich bekämpft
werden, wenn Du nur sprichst, nachdem Du Augenkontakt mit einem
Zuhörer hast.  Aber nicht dieselbe Person die ganze Zeit!

Vermeide das "wah-wah" Syndrom: wenn Du ein Ansteckmikrophon trägst,
dann drehe nicht ständig Deinen Kopf zur Leinwand während Du sprichst,
denn dadurch wird Deine Stimme mal laut mal leise.  Halte Deine
Notizen auf Papier und nicht auf den Folien (oder mach Dir eine Kopie
von Deinen Folien), dann hast Du Deine Notizen *vor* Dir während Du
sprichst.

Erzähl etwas Interessantes.  Wenn Du in Zeitnot bist, dann pick Dir
einen Punkt heraus und erzähl etwas Interessantes darüber und laß den
Rest weg. Nur wenige Sachen regen die Zuhörer mehr auf, als alle zwei
Minuten zu hören "und der Rest steht in der Veröffentlichung".  Das
passiert natürlich genau dann, wenn Du anfängst über etwas genauer zu
berichten, das es Wert ist, zuzuhören.  Wenn nicht genügend Zeit ist,
um alles ausreichend anzusprechen, *dann versuch es nicht*. (Dies gilt
ganz besonders, wenn Du *unerwartet* in Zeitnot bist. Durch ein halbes
Dutzend Punkte in fünf Minuten zu hetzen heißt, Du hast zu keinem
Punkt etwas Interessantes zu sagen.)

Berichte etwas, das Deine Konkurrenten spannend finden würden.  Wenn
diese Deinen Vortrag nicht interessant finden, dann wird es der Rest
der Zuhörer wahrscheinlich auch nicht tun.

Denk daran, daß Deine Zuhörer lesen können. Anstatt die Ergebnisse der
Veröffentlichung vorzulesen, berichte, wie Du sie erzielt hast,
insbesondere welche Probleme Du gelöst hast und welche Fehler Du
gemacht hast, oder welche Folgerungen sich ergeben.

Plane für Deine Folien Bildinhalte.  Bilder sagen mehr als tausend
Worte. Wenn eine seitenverkehrt aufgelegte Folie keinen Sinn macht,
dann enthält sie zu viel Text und zu wenig Bilder -- nimm sie heraus.
Die Übersicht Deines Vortrags gehört in Deine Notizen und nicht auf
Deine Folien.

Bildmaterial zur Veranschaulichung von Vortragspunkten zu benutzen,
wirkt Wunder bei den armen Zuhörern in den letzen Reihen, die Deine
3-Punkt Schrift sowieso nicht lesen können.  Wenn Du Wörter auf Deinen
Folien benutzen *mußt*, dann ist eine 24-Punkt Schrift etwa das
Minimum.  Bei Funktionskurven, stehe auf und leg sie zu Deinen Füßen,
wenn Du sie so nicht lesen kannst, dann sind sie zu klein gezeichnet.

Besuch die Toilette kurz vor Deinem Vortrag.
				
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